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KV-Klausurtagung

Kirchenvorstände Gronau-Zell und Schönberg-Wilmshausen in Bad Soden-Salmünster

Die Kirchenvorstände aus Gronau-Zell und Schönberg-Wilmshausen tagten unter Anleitung und Moderation von Pfr. Oliver Mattes vom 23. bis 25. Januar 2026 gemeinsam in dem „Bildungs- und Exerzitienhaus Kloster Salmünster“, einem ehemaligen Franziskanerkloster an der Kinzig.

Das Haus aus dem frühen 18. Jahrhundert ist ansprechend modernisiert und hat eindrucksvolle Gartenanlagen. Die Tagung war eingerahmt von Andachten und Gottesdiensten in der Hauskapelle mit meditativen modernen Glasfenstern zum Leben des Hl. Franziskus. Die Andachten gestalteten Elna Singer, Gemeindepädagoge Arik Siegel und Pfr. Oliver Mattes, jeweils zusammen mit Lara Moritz an der kleinen Orgel. Gebet, Gesang, Besinnung und Segnungen waren auch bei den Mahlzeiten und in den Sitzungen stets dabei. Bei den beiden Abenden in geselliger und fröhlicher Runde im Klosterkeller lernten wir uns noch besser persönlich kennen und schätzen.

Die Kirchenvorstände bearbeiteten in den Sitzungen die großen anstehenden Themenblöcke. Ausführlich haben wir über die Zukunft unserer Ortskirchengemeinden in der ab 2027 bestehenden Gesamtkirchengemeinde Bensheim beraten - auch wieviel und wo wir jeder einzeln mitgestalten möchten. Jede und jeder ist zur Mitarbeit in unseren Gemeinden weiterhin herzlich eingeladen. Man kann sich im neuen Gesamt-Kirchenvorstand ebenso einbringen wie in den neuen Ortskirchenausschüssen. Die neue Form der Gesamtkirchengemeinde soll die Verwaltung, die Finanzen, Personal und Allgemeines regeln, vor Ort in den Ortskirchenausschüssen soll dafür das inhaltliche Leben der Gemeinde mit eigenständiger Prägung ermöglicht werden. Hier sind Begeisterung und Engagement für unser Dorf und das Wissen um gewachsene Gepflogenheiten gefragt.

Einen großen Bereich nehmen die Gebäude der Gemeinden ein: die Kirchen in Gronau und Schönberg, die Gemeindehäuser in Gronau, Schönberg und Zell. Hier stehen große Veränderungen an. Auf Gemeindeversammlungen in Schönberg (8.2.) und in Gronau (8.3.) soll über diese Themenkomplexe informiert und diskutiert werden. Das wurde detailliert vorbereitet. In einem Open-Space-Modus wurden dann auf dem "Marktplatz" die Themen gesammelt, die jeder und jedem am Herzen lagen: Gemeindeversammlungen 2026, Weihnachten 2026, Nutzung und Zukunft der Gemeindehäuser und Planungen für neue Wege, Reinigung des Gemeindehauses Zell, die Zahl der Gottesdienste und besondere Gottesdienste (vor allem jene im Doppelpaket, wie Jubelkonfirmation, Erntedank, Ewigkeitssonntag, Volkstrauertag), die Gottesdienste an besonderen Orten wurden vorbereitet: Taizé in St. Anna, Hemsberg-Gottesdienst, Himmelfahrt-Gottesdienst am Schönberger Kreuz, Musik- und Lobpreis-Gottesdienste in der Marienkirche, dann Pilger-Gottesdienste, Tauf-Gottesdienste und vieles mehr. Auch die Orgel der Marienkirche und mögliche Sanitäranlagen bei der Marienkirche waren Themen.

In Arbeitsphasen wurde in Kleingruppen diskutiert, entwickelt und manche Entscheidung vorbereitet. Beim Sharing wurden die Ergebnisse allen vorgestellt, wiederum in der Diskussion verbessert und einige Entscheidungen getroffen. Eindrucksvolle Flipcharts dokumentieren dies. Und als "Goldtaler" wurden neue "geistliche Themen-Ideen" in eine Schatzkiste gesammelt, aus der in der kommenden Zeit die Gemeinde manches umsetzen möchte. Mit weiteren Berichten aus der Steuerungsgruppe wurde u.a. auch die zukünftig gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit wie Gemeindebriefe und Homepage vorgestellt und erläutert. Auf der Tagung wurde uns allen deutlich, wieviel jede und jeder an seiner Stelle in das Gemeindeleben mit einbringt. Und es wurde noch deutlicher, wie viele wunderbare Projekte für die Gemeinden in Gronau-Zell und Schönberg-Wilmshausen noch auf Verwirklichung und Mitstreiterinnen und Mitstreiter warten.

Lupold von Lehsten


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