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Pfrn. Voll berichtete über ihre Studienzeit

Unsere Gemeindepfarrerin hatte sich eine dreimonatige "Auszeit" genommen, um sich mit Kirchenmusik in Europa zu beschäftigen. Was sie dabei erlebt und erfahren hat, erzählte sie am 23.10. im Gemeindehaus Gronau.

"Warum war Pfrn. Voll denn nun ein viertel Jahr weg?" - "Was hat sie in ihrer Studienzeit eigentlich gemacht?". Diese Fragen stellte sich sicher das ein oder andere Gemeindemitglied in den letzten drei Monaten. Die hessische Landeskirche bietet ihren Pfarrerinnen und Pfarrern die Möglichkeit, für ein Vierteljahr eine Studienzeit einzulegen. Dies soll Gelegenheit geben, sich über die alltägliche Arbeit hinaus mit einem bestimmten Thema rund um Kirche zu beschäftigen, Neues zu erfahren und dadurch Anregungen für die eigene künftige Arbeit zu gewinnen.

Uta Voll hatte sich als Thema "Kirchenmusik in Europa" gewählt und dazu gemeinsam mit ihrem Mann eine Reihe von Gemeinden in mehreren Ländern Nordeuropas besucht. In Kontakt mit den dortigen Pfarrer/innen und Kirchenmusiker/innen ging sie u.a. der Frage nach, welche Rolle die Musik in den jeweiligen Kirchen spielt und welche Lieder dort gesungen werden.

Im Rahmen eines Gemeindeabends berichtete sie nun mit einem bebilderten Vortrag über die Kirchenmusik in England, Frankreich und Skandinavien. Die Kirchenmusik wie auch die ganze kirchliche "Landschaft" stellt sich überall etwas anders dar, so gibt es etwa nur in Schottland Dudelsackbands. Auch manche anderen Traditionen sind landesspezifisch. Doch Musik ist überall eine wichtige Säule im Gemeindeleben, und es gibt auch viel Verbundenheit zwischen den Ländern. So sind z.B. Taizé-Gesänge aus Frankreich in ganz Europa bekannt, wie umgekehrt überall alte Lieder der Reformation aus Deutschland gesungen werden oder Werke von Johann Sebastian Bach aufgeführt werden. Aus Schweden und Finnland kommen viele neue Chor- und Orgelkompositionen. Der Blick über den Tellerrand lohnt sich!


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